Vittorio Taviani

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Vittorio (links) und Paolo Taviani (2015)

Vittorio Taviani (* 20. September 1929 in San Miniato, Italien; † 15. April 2018 in Rom) war ein italienischer Filmregisseur.

Taviani studierte in Pisa zunächst Jura und debütierte unter dem Einfluss von Roberto Rossellini 1962 mit einem Kurzfilm, den er bereits mit seinem jüngeren Bruder Paolo Taviani zusammen drehte.

Ihren ersten eigenständigen Film drehten die Brüder 1967. I sovversivi (Die Subversiven), in welchem bereits die Ereignisse der Jahre 1968 und später vorweggenommen wurden. 1977 wurden die Brüder international bekannt mit dem Spielfilm Padre Padrone – Mein Vater, mein Herr. 1982 erzählten sie in dem Spielfilm Die Nacht von San Lorenzo eine Episode aus dem Widerstandskampf der Resistenza gegen die faschistische Miliz im Jahre 1944. Eindrucksvoll und nicht ohne absurde Komik wird gezeigt, wie junge Männer des gleichen Dorfes auf die beiden Seiten des Krieges geraten und dann aufeinander schießen müssen.

2012 gewann er für Cäsar muss sterben gemeinsam mit seinem Bruder Paolo Taviani den Goldenen Bären der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Die Tavianis begleiteten für ihren Film sechs Monate lang Häftlinge in einem Hochsicherheitstrakt des römischen Gefängnisses Rebibbia, wo diese Proben für das Shakespeare-Stück Julius Caesar abhielten.

Im April 2018 starb Taviani nach langer Krankheit in Rom.[1]

Bei allen Filmen Regie und Drehbuch zusammen mit Paolo Taviani.

  1. Film: Italienischer Regisseur Vittorio Taviani gestorben. dpa-Artikel auf Focus Online, 15. April 2018, abgerufen am 16. April 2018.
  2. Liebe ein Geschenk der Freiheit in Süddeutsche Zeitung vom 29. Dezember 2012, Seite 18
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